Musterbrief
PULVERBESCHICHTUNG VON HOLZ ALS ALTERNATIVE IM INNENAUSBAU
Egal welche Farben man für Einbauten und Möbel erträumt, WOODCOAT verwirklicht sie. Die Pulverbeschichtung auf MDF ist extrem vielseitig einsetzbar – in der Küche, im Bad, im Büro oder als einzelnes Möbelstück. Woodcoat kann fast alle Formen mühelos beschichten, kantenumgreifend und fugenlos. Auch integrierte Grifflösungen sind realisierbar.
Die Firma Ramseier Rubigen (Kanton Bern), Pulverbeschichtung von Metallen, ist seit über 70 Jahren ein Familienbetrieb. Ramseier Woodcoat AG wurde 2005 durch Fabian Ramseier gegründet. Aus der Erfahrung mit Metallen wurde ein neues Verfahren der Beschichtung von Holzwerkstoffen entwickelt.
Nach anfänglichen Qualitätsproblemen bei der Produktion, wurde 2008 eine Werkgruppe mit Pulver- und Plattenherstellern gegründet, mit dem Ziel die komplexen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Zuliefern mit dem Prozess der Pulverbeschichtung zu optimiert. Ab 2009 entstand ein Produkt, das den Marktanforderungen gerecht wurde. Dieses stösst sowohl bei Schreinern, Möbelherstellern, Innenausstattern als auch bei Architekten auf positive Zustimmung. 
Die Pulverbeschichtete Oberfläche vereint die Abrieb-und Kratzfestigkeit von Kunstharz mit dem nahtlosen Kantenverlauf von Lack und bietet damit eine hohe Entwurfsfreiheit. Die konstante Prozessüberwachung gewährleistet die hervorragende Woodcoat-Qualität. Diese Oberflächenveredelung ist frei von Giftstoffen, Lösungsmitteln und 100% VOC-frei (Volatile Organic Compounds). 
Rund 60 Gäste haben sich am 9. Februar über das relativ neue Verfahren informiert. Referent: Daniel Wyder, Betriebswirt FH EMBA, Geschäftsleiter der Ramseier Woodcoat AG
A U F G E R Ä U M T, Donnerstag 23. Februar 18-19.30 Uhr, kostenlos, keine Anmeldung.

Das Einschnittverfahren «dukta» lässt Holz verbiegen.
Die Zürcher Gestalter Serge Lunin und Christian Kuhn machen es möglich, Holz- und Holzwerkstoffplatten dreidimensional zu verformen. Sie sind zu Gast in der Schweizer Baumuster-Centrale Zürich und zeigen anhand von grossformatigen Mustern den aktuellen Stand ihrer Arbeiten.
Die Idee Holz einzuschneiden, um dessen Spannung herauszubringen und es verformen, verleimen oder furnieren zu können, gab es zwar bereits. Trotzdem haben Kuhn und Lunin gute zwei Jahre in ihrer Freizeit getüftelt: Die Schnitttiefe, die Schnittbreite und der Schnittabstand bestimmen die Flexibilität. Die beiden Gestalter erreichten nach zahlreichen Versuchen eine beinahe gummiartig anmutende Flexibilität und gewannen 2007 einen von drei Anerkennungspreisen von «holz 21», dem Förderprogramm des Bundesamtes für Umwelt. 2009 gewannen sie mit ihrem innovativen Einschneideverfahren den Hauptpreis der Region Nord des «Prix Lignum».
Geht es nach der Zürcher Hochschule der Künste sollen in den neuen Räumlichkeiten im Toni-Areal (Architektur ©EM2N) «dukta»-Produkte eingebaut werden. «Textile» Holzdecken in Räumen in denen besondere akustische Verhältnisse gefragt sind wie dem Kino und in den stark frequentierten Räumen wie der Mensa, der Bibliothek und den Grossraumbüros.



